Gestaltberatung Gestalttherapie

Gestalt Therapy Gestalt Coaching

Die Gestalttherapie ist in den 50er und 60er Jahren in den USA entstanden- Begründer waren Lore Perls und Fritz Perls, zwei Analytiker, die aus dem faschistischen Deutschland geflohen waren, und Paul Goodmann, ein Anarchist, Autor und Philosoph.

Seither verändert sich und wächst die Gestalttherapie, wie alle anderen Therapieformen auch, kontinuierlich.
Für mich ist Praxis der Gestalttherapie und Gestaltberatung vor allem eines: Eine gleichberechtigte und respektvolle Begegnung.  Zwar gibt es verschiedene Rollen:  Beraterin, Klientin. Aber Expertin ist die Klientin: Expertin ihrer selbst.
Meine Rolle ist, den Raum zu schaffen und zu halten, damit eine heilsame Situation entsteht, bei jeder Sitzung wieder, die die Klientin sinnvoll nutzen kann.


Dabei geht es mir nicht um Krankheit versus Gesundheit, richtig versus falsch, es geht mir nicht um Diagnosen und Zuschreibungen- es sei denn, das sind Themen, an denen die Klientin arbeiten möchte.
Sondern es geht mir darum, professionelle Begleiterin zu sein auf einem Weg, den der Klient vorgibt.


Ich gehe als Gestaltlerin experimentell vor- lieber etwas ausprobieren, ganz konkret, als nur darüber zu sprechen!
Und ich arbeite in der Gegenwart. Selbstverständlich geht es auch um die Vergangenheit oder die Zukunft. Aber was sich als Thema, als Phänomen zeigt, wird im Hier und Jetzt wahrgenommen und für wahr genommen. Mit diesem Thema kann z.B. eine Aufstellung oder ein Leibexperiment gemacht oder ein kreativer Prozess gestartet werden.


Mit Aufstellung meine ich beispielsweise, dass sich die Klientin im Raum Symbole, Gegenstände sucht und intuitiv platziert. Diese Symbole stehen für Teile einer Situation: Der Freund als ein Stein, die Schuld als ein Buch und die weise alte Frau als ein Kissen. Einmal platziert wird sichtbar, was allein über Sprache nicht erkannt werden kann. Und das wird veränderbar- ganz konkret im Raum, aber auch im Leben der Klientin.


Mit Leibexperiment meine ich beispielsweise, dass der Klient, der über Stress und Schulterverspannungen klagt, von mir angeleitete Atem- und Gewahrsamsübungen macht und über das Spüren am eigenen Leib versteht, was als Thema hinter dem Stress steht. Und das wird veränderbar- ganz konkret beim Atmen, aber auch im Leben des Klienten.
Immer wieder trifft die Klientin eine Entscheidung. Was thematisieren? Was vertiefen? Wie weit gehen? Wann ist es genug? Wie ist das Tempo?


Nicht ich als Beraterin weiß die Antwort oder eine Lösung, sondern biete den Rahmen, damit die Klientin es selbst herausfinden kann. Wenn es passt, erzähle ich auch, was eine Geste oder Haltung oder ein kreatives Werk, das entstanden ist, für eine Resonanz bei mir auslöst, erzähle ich, was ich empfinde. Ich möchte ein authentisches Gegenüber sein, keine angeblich neutrale Projektionsfläche.

Gestalttherapie und Gestaltberatung bedeuten Wachstum und Transformation.
Ich bin dankbar für das Geschenk, dabei sein zu können.


Themen, die Menschen bisher mitgebracht haben:

Herkunftsfamilie
Wahlfamilie
Trauer
Queer
Trans
Gender
Körper
Schmerzen
Sexualität
Spiritualität
Beziehungen
Konflikte
Arbeit
Depression
Burnout
Stigmatisierung
Herrschaftskritik
Wut
Scham

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Gestalt therapy was invented in the 50ies and 60ties in the USA. The founders were Lore and Fritz Perls, two psychoanalysts who had fled fascist Germany, and Paul Goodman, an anarchist, writer and philosopher.

Ever since gestalt therapy has been changing and growing like all other schools of therapy.

To me, the practise of gestalt therapy and gestalt coaching is mainly one thing: a respectful encounter on equal footing. There are different roles: Therapist, client. The expert however is the client: expert of herself/ himself.

My role is to create and hold a space so that a healing situation can be established, again and again, that the client can count on and make use of in a meaningful way.

It is not about sickness versus health, right versus wrong, it is not about diagnosis and ascription- unless these are topics the client wants to work on.

I am the professional companion on a path the client is chosing.

As a gestalt person I love experiments- rather try something, very practically, than just talk! And I work in the present. Sure, the past and the future are relevant, too. But the topic, the phenomenon that shows up is being experienced and taken as real in the here and now.

This topic that the client brings along or that evolves in our session can be taken as a starting point of a constellation work or a body experiment or a creative process.

An example of a constellation work could be the client looking for objects and placing them intuitively in the space. These symbols stand for aspects of a situation: the friend as a stone, fault as a book, and the wise old lady as a pillow.

Now a system is visible that cannot be seen via language. And the system is changeable - practically, the objects in the room, but also in the life of the client.

An example of a body experiment is the client who complains about stress and shoulder aches. I might ask her to follow my breath and awareness exercise and by experiencing her body she might understand what topic is connected to the stress. And it is changeable - very practically through breathing, but also in the life of the client.

Again and again the client will decide. What is the topic today? What should be deepened? How far to go? What is enough? How fast?

Not I as the counsellor know the answer or a solution but I do create the framework so the client can find out.

If appropriate I will talk about the resonance that I feel when I watch a gesture or a movement or a creative work process. I want to be an authentic counterpart, not a supposedly neutral projection screen.

Gestalt therapy and gestalt counselling mean growth and transformation.

I am grateful for the gift of being part of that.

Some of the topics clients have brought along so far:

Family of origin

Family of choice

Mourning

Queer

Trans

Gender

Body

Pain

Sexuality

Spirituality

Relationships

Conflict

Work

Depression

Burnout

Stigma/ Prejudices

Criticism of authority

Anger

Shame